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Dialogbeirat

Dialogbeirat

Der Ministerpräsident hat zur Begleitung des gesamten Projektes einen Dialogbeirat berufen. Dieser besteht aus 13 ehrenamtlich tätigen Personen aus verschiedenen Regionen Sachsens und gesellschaftlichen Bereichen. Der Beirat wird den Ministerpräsidenten zum Projekt beraten, Ergebnisse des Dialogprojektes diskutieren und gegebenenfalls auch eigene Empfehlungen aussprechen. Zudem begleitet er den Abschlussbericht und übergibt diesen im Jahr 2018 an den Ministerpräsidenten.

Der Dialogbeirat hat sich am 29. März 2017 erstmals zusammengesetzt.

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Gruppenbild Dialogbeirat
(© Matthias Rietschel)

Der Dialogbeirat mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich: v. l. Mandy Schipke, Prof. Dr. Astrid Lorenz, Harald Fugger, Gabriele Beyler, Prof. Timo Leukefeld, Manuela Thomas, Katja Hillenbrand, Felicitas Loewe, Joachim Böhm, Rainer Gläß, Volker Lange

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Ministerpräsident Tillich beim Zusammentreffen mit dem Dialogbeirat
(© Matthias Rietschel)

Der Beirat besteht aus 13 Vertretern, die sich gesellschaftlich oder wirtschaftspolitisch besonders für den Freistaat engagieren.

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Zusammentreffen Dialogbeirat
(© Matthias Rietschel)

Aufgabe des Beirates ist es, das Gesamtprojekt inhaltlich zu begleiten, den Ministerpräsidenten zu beraten sowie eigene Impulse in die Dialogveranstaltungen einfließen zu lassen.

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Ministerpräsident Tillich beim Zusammentreffen mit dem Dialogbeirat
(© Matthias Rietschel)

»Für eine lebendige Demokratie sind eine engagierte Zivilgesellschaft und ein ständiger Dialog untereinander sowie zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Politikern von essenzieller Bedeutung«, betont Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei dem Treffen.

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Zusammentreffen Dialogbeirat
(© Matthias Rietschel)

Der Beirat begleitet auch den Abschlussbericht und übergibt diesen im Jahr 2018 an den Ministerpräsidenten.

Beiratsmitglieder

Gabriele Beyler

Beiratsmitglied Gabriele Beyler © Matthias Rietschel

Vorstandsvorsitzende Initiativgruppe Geschlossener Jugend­werk­hof Torgau e.V., Torgau

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Die Initiative des Ministerpräsidenten ist äußerst begrüßenswert. Es ist an der Zeit wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Bürger muss wieder das Gefühl bekommen, seine Meinung zählt. Ich bin überzeugt, dass Dialoge auf Augenhöhe helfen können, die Distanz zwischen Bürger und Politik abzubauen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Die Politik muss sich wieder stärker mit Meinungen und Problemlagen der Bürger auseinandersetzen, sie an Entscheidungsprozessen beteiligen und mitnehmen.  Ich denke, die geplanten Bürgerdialoge können u.a. dazu beitragen, der zunehmenden gesellschaftlichen Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Allerdings dürfen und sollten die Gespräche nicht folgenlos bleiben, ansonsten könnte schnell das Gegenteil eintreten.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ich sehe insbesondere in der Stärkung von Kultur und politischer Bildung eine wichtige Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander in Sachsen. Auch das bürgerschaftliches Engagement des Einzelnen muss in allen Bereichen eine größere Wertschätzung und Förderung erfahren.

Joachim Böhm

Beiratsmitglied Joachim Böhm © Matthias Rietschel

Vorstandsvorsitzender HERR-BERGE Senioren-, Familien- und Behindertenzentrum der Evangelisch - Freikirchlichen Gemeinden in Westsachsen e.V., Zschorlau

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Sachsen mit seiner Erzgebirgsregion ist meine Heimat, da sind meine Wurzeln und da ist meine Herkunft. Ich habe bis 1989 25 Jahre in der ehemaligen DDR gelebt und kann/darf/will mich in einer echten Demokratie als Christ insbesondere nach der politischen Wende 1990 aktiv einbringen. Notwendige bzw. stetige Veränderungen und auch einmal Risiko nehme ich nicht als bedrohlich wahr sondern auch als Chance, mit anderen gemeinsam zu wachsen, zu reifen und eben auch etwas zu bewegen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Ich erwarte vom bzw. im Dialog ein faires Aufeinander-Zugehen, Menschen mit Erfahrung und Bodenhaftung, die sich ganz ehrlich ihrer eigenen Schwächen und Fehler bewusst sind und die auch erst einmal zuhören können. Außerdem erwarte ich ein aktives und konstruktives Miteinander gepaart mit der Weisheit des Alters, der Erfahrung von Profis und reifer Demut. Es sollte auch einmal Kontroverses im Raum stehen gelassen werden können, ohne es gleich zu bewerten bzw. abzuwerten.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ich wünsche mir für die Zukunft Sachsens, dass Talente maßvoll gefördert, Arme und Schwache nicht vergessen werden, integrative/intergenerative Projekte großzügige Spielräume erfahren und sich im Sinne der sich neu ergebenden Herausforderungen stetig weiter entwickeln können. Die oft gelebten Werte einer Dorfgemeinschaft sollten wieder mehr in den Fokus rücken, z.B. aufeinander Acht zu geben, Fürsorge, Gemeinschaftssinn, Toleranz, gegenseitige Unterstützung und Respekt. Ehrenamtliche Arbeit muss stärker gefördert, wertgeschätzt und wo gewünscht auch öffentlich gewürdigt werden.

Harald Fugger

Beiratsmitglied Harald Fugger © Matthias Rietschel

Brigadegeneral a.D., Leipzig

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Es ist meine Verantwortung als Staatsbürger und natürlich möchte ich die Möglichkeiten, gesellschaftlich mitzuwirken, auch nutzen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Ich erwarte, dass relevante Probleme identifiziert und dazu realisierbare Lösungen gefunden werden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ich wünsche mir für mich und die Sachsen Zufriedenheit, ausreichenden Wohlstand, bessere Bildung und mehr Toleranz.

Reiner Gläß

Beiratsmitglied Reiner Gläß © Matthias Rietschel

Vorstandsvorsitzender GK Software AG, Schöneck/Vogtland

Warum machen Sie mit?

Demokratie heißt vor allem auch: Mitmachen. Kritik ist schnell formuliert, konstruktives Gestalten dagegen ist mühsam. Deshalb bringe ich mich sehr gerne in diesen Prozess ein.

Was erwarten Sie vom Dialog?

Ich freue mich auf einen konstruktiven Dialog, gute Gedanken und wichtige Weichenstellungen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ich wünsche mir vor allem, dass die Politik in und für Sachsen das Richtige tut. Was das ganz konkret sein wird, sollten wir gemeinsam versuchen herauszufinden. Ich bin überzeugt, dass es in Sachsen großen Handlungsbedarf gibt.

Katja Hillenbrand

Beiratsmitglied Katja Hillenbrand © Matthias Rietschel

Vorstand Micas AG, Oelsnitz/Erzgebirge

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Sachsen steht gesellschaftlich und wirtschaftlich vor spannenden Jahren mit vielen offenen Fragen: Wie kann z.B. der gesellschaftliche Zusammenhalt in einem offenen und toleranten Umfeld gestärkt werden? Wie schafft es der sächsische Mittelstand weiterhin in der 1. Liga zu spielen, auch vor dem Hintergrund nachlassender Ansiedlungen und Investitionen? Was können wir für den Einklang zwischen Familie und Beruf mehr tun als andere Regionen? Welche Entwicklungspotentiale haben die einzelnen Regionen Sachsens? Dies und ein breites Spektrum weiterer Themen sind für mich ein ganz persönliches Anliegen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Ideen zu allem, was uns hier in Sachsen bewegt. Viele Mitstreiter und positive Diskussionen. Ein offenes Ohr bei allen Beteiligten. Kreative Lösungen. Ein starkes Miteinander.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Vor allem Zukunftsfähigkeit - das ist für mich im Kern Bildung, Bildung, Bildung in all seinen Facetten. Alles andere ergibt sich dann daraus, ob gesellschaftliche Themen, Wirtschaft, Innovation, Umwelt, Regionalentwicklung, Wohlstand u.v.m.

Volker Lange

Beiratsmitglied Volker Lange © Matthias Rietschel

Präsident Chemnitzer Polizeisportverein, Chemnitz

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Mein Interesse wurde dadurch geweckt, dass Vertreter des Ehrenamtes dabei sein sollten. Da oft über den Mangel an Anerkennung des Ehrenamtes geklagt wird, kann man eine besondere Gelegenheit des Einbringens nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Dialog ist Austausch - deshalb erwarte ich viel Neues aber auch die Gelegenheit Eigenes einzubringen. Da ich erstmals in einen solchen Gremium mitarbeite ist die Anspannung groß, inwieweit ich selbst den Anforderungen, Themen und Erwartungen gerecht werden kann.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ein respektvolles Miteinander im Land. Ich wünsche mir einen Freistaat, der in der Zukunft wieder so wahrgenommen werden kann, wie er eigentlich ist – freundlich, offen, sicher und schön.

Prof. Timo Leukefeld

Beiratsmitglied Prof. Timo Leukefeld © Matthias Rietschel

Firma Timo Leukefeld - Energieexperte, Freiberg

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Ich bin in Sachsen geboren und lebe schon immer gern hier. Aus diesem Grund freue ich mich natürlich sehr, auch Verantwortung für die Weiterentwicklung des Landes übernehmen zu dürfen. Besondere Motivation für die Mitarbeit im Dialogbeirat bringt dabei die Basisarbeit. Die Sorgen und Nöte der Bevölkerung aus allen Schichten zu erfahren, diese in die Politik zu tragen und gemeinsam an echten Lösungen zu arbeiten. Das interessiert mich ganz besonders.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Ich erwarte vom Dialog, dass die Sorgen und Nöte der Bevölkerung aufgegriffen, analysiert und in der Politik berücksichtigt werden. Denn die erschreckenden Entwicklungen von Bewegungen wie bei PEGIDA oder AfD zeigen, dass sich viele Menschen von der Politik übergangen fühlen. Das ist nicht nur ärgerlich, es schadet dem Ruf Sachsens massiv. Finden die Ängste der Menschen dagegen Einzug in Entscheidungsprozesse der verantwortlichen Politiker, könnte sich das ändern, rufschädigende Bewegungen verlieren ihren Nährboden und Sachsen wird auch für junge Familien wieder attraktiv.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Ich wünsche mir, dass die Entwicklung Sachsens an ihren früheren Ruf anknüpft. Denn vor dem Ende der DDR gab es in unserem Land neben Tüftlern und Erfindern auch viele innovative mittelständische
Unternehmen. Diesen Erfindergeist wiederzubeleben macht das Leben in Sachsen für junge Menschen attraktiver. Denn auch wenn wir diese heute in großen Zahlen ausbilden, bleiben viele nicht im Freistaat. Natürlich wünsche ich mir auch ein grüneres Sachsen, das in seiner Entwicklung auf die Erfahrungen älterer Menschen baut.

Felicitas Loewe

Beiratsmitglied Felicitas Loewe © Matthias Rietschel

Intendantin theater junge generation, Dresden

Die Antworten von Frau Loewe auf unsere Fragen werden in Kürze hier auf der Seite veröffentlicht.

Prof. Dr. Astrid Lorenz

Beiratsmitglied Prof. Dr. Astrid Lorenz © Matthias Rietschel

Institut für Politikwissenschaften der Universität Leipzig, Leipzig

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Weil es um spannende Fragen geht, mit denen ich mich als Politikwissenschaftlerin jeden Tag beschäftige: Welche Herausforderungen soll die Politik anpacken? Welche Lösungsansätze gibt es? Welche Vor- und Nachteile haben sie? Dazu gibt es breite, auch internationale Forschung und ich möchte dieses Wissen gern in die Debatte einspeisen.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Er ist ein weiteres Angebot, sich auszusprechen und Ideen einzubringen. Es wäre schön, wenn viele Menschen kommen und nicht nur „die üblichen Verdächtigen“. Langfristig wird die Demokratie nur gut funktionieren, wenn sich mehr Menschen dauerhaft politisch engagieren.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Dasselbe, was ich mir für meine Familie wünsche: dass wir im Gespräch bleiben darüber, wie wir gemeinsam leben wollen, was unsere gemeinsamen Ziele und Werte sind, dass wir respektvoll miteinander umgehen, sich jeder entfalten und sein Bestes zur Gemeinschaft beitragen kann.

Sebastian Reißig

Beiratsmitglied Sebastian Reißig © Sebastian Reißig

Geschäftsführer Aktion Zivilcourage e. V., Pirna

Warum machen Sie mit?

Eine sich wiederholende Vernetzung zwischen politischen Verantwortlichen und engagierten Bürgern halte ich vor allem deshalb für notwendig, um zukunftsfähige Entscheidungen treffen zu können. Das Mitwirken an einem Dialogbeirat eröffnet die Möglichkeit, an der Schnittstelle zwischen regierender Politik und Gesellschaft zivilgesellschaftliche Positionen zu bekräftigen, auf Bedarfe aufmerksam zu machen, für andere Sichtweisen zu sensibilisieren und für ein gemeinsames Vorangehen zu werben.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Überall – nicht nur in Sachsen – wird es in Zukunft geeignete Formate und Plattformen brauchen, um gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen umfassend zu diskutieren, den Zusammenhalt und die Identifikation zu stärken. Das Misstrauen und der Zynismus gegenüber demokratischen Institutionen, Prozessen oder Entscheidungen werden nur zurückgehen, wenn es gelingt, entsprechende Lösungen zu formulieren und anzubieten. Zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte sind gleichermaßen gefordert, diesen gesellschaftlichen Verwerfungen eine positive Vision entgegenzustellen.

Was erwarten Sie vom Dialog?

Ich freue mich auf einen qualifizierten und interdisziplinären Austausch zu Themen und Meinungen, die durch Umfragen und Bürgerdialoge ermittelt worden sind. Der Beirat bietet das Potential, um Spannungen innerhalb der Gesellschaft zu erkennen, zu analysieren und daraus konkrete Vorhaben abzuleiten. Bürgerbeteiligung ist sicher eine Möglichkeit, um gesellschaftliche Teilhabe auszubauen.

Astrid Scharschuch

Beiratsmitglied Astrid Scharschuch © Astrid Scharschuch

Betriebsratsvorsitzende IAV, Stollberg

Warum machen sie mit?
Aus Verantwortung zur Gestaltung von Politik und Wirtschaft mit dem Blick der Arbeitnehmervertretung zur Verbesserung von Arbeit und Leben in der Region. Sachsen hat eine Tradition im Maschinenbau und der Automobilindustrie; diese muss gestärkt und ausgebaut und die Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden.

Was erwarten sie vom Dialog?
Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern den Fokus auf Mitreden, Mitdenken und Mitgestalten schärfen und zum Mitgestalten der gesellschaftlichen Themen anregen. Konstruktives Miteinander von Jung und Alt und egal welcher Nationalität, mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft in Sachsen, eine rege Beteiligung der Menschen mit Ideen und Visionen zu positiven Veränderungen im friedlichen Miteinander und Füreinander.

Was wünschen sie sich für die Zukunft Sachsens?
Ich wünsche mir eine Stärkung der sächsischen Unternehmen und die Förderung von Innovationen in allen Bereichen. Damit kann man vielleicht mehr junge Menschen mit guter Bildung im Freistaat eine Chance bieten zu bleiben. Mit attraktiven Arbeitsplätzen und guter Bezahlung den guten Ruf Sachsens, fortschrittlich und modern zu sein, zurückgewinnen.

Mandy Schipke

Beiratsmitglied Mandy Schipke © NOVUM engineerING GmbH

Geschäftsführerin NOVUM engineerING GmbH, Dresden

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Als Geschäftsführerin eines Clean-Tech-Start-ups und Vorstandsvorsitzende von Energy Saxony erlebe ich jeden Tag, dass Innovation und Tradition hervorragend zusammen passen können. Manchmal ist nur eine ungewöhnliche Kombination aus Beidem notwendig, um tragfähige Konzepte zu schaffen. Der Bürgerdialog bietet hier einen hervorragenden Rahmen, um auf Augenhöhe Ideen zu diskutieren und gemeinsam neue Kurse zu suchen. Genau darauf freue ich mich.

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Ich erwarte vor Allem Kontakt mit offenen, toleranten und mutigen Menschen, die Respekt aber keine Angst vor den Herausforderungen haben, die uns die Zukunft bringen wird. Ich bin neugierig auf Problemlagen, die ich vorher nicht kannte und Lösungsansätze, an die ich noch nie gedacht habe. Ich werde dann zufrieden mit dem Ergebnis des Bürgerdialogs sein, wenn wir daraus  Handlungsansätze für die Politik erarbeitet haben, hinter denen wir nicht nur stehen sondern mit denen wir auch ruhigen Gewissens in die Zukunft gehen können.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Was die Zukunft Sachsens angeht, wünsche ich mir natürlich mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen. Dafür sind intelligente und ressourcenschonende Geschäftsmodelle notwendig, die ohne neue Spitzentechnologien nicht denkbar sind. Ich wünsche mir, dass diese zukunftsweisenden Spitzentechnologien in Sachsen ein geeignetes Umfeld vorfinden, um sich auch wirtschaftlich etablieren zu können.

 

Manuela Thomas

Beiratsmitglied Manuela Thomas © Matthias Rietschel

Geschäftsführerin Soziales Netzwerk Lausitz gGmbH, Weißwasser

Warum engagieren Sie sich im Dialogbeirat?

Sachsen ist meine Heimat, hier bin ich auf die Welt gekommen und aufgewachsen, hier lebe ich seit 33 Jahren. Dort, wo andere problematische Auswirkungen der demografischen Entwicklung und des Strukturwandels sehen, suche ich die Herausforderungen und die Chancen. Denn Sachsen und besonders die Lausitz haben das für mich größte Potenzial, auch in Zukunft eine lebendige und offene Heimat zu sein. Eine Heimat, die ich im Dialogbeirat mitgestalten kann. 

Was erwarten Sie vom Dialogprojekt?

Der Dialog steht für einen aktiven Bürgerdialog, der im ergebnisoffenen Austausch anstehende Themen identifiziert sowie Lösungsansätze hervorbringen kann. Ich erhoffe mir eine breite Diskussion sowie ein Lernen – voneinander und miteinander. Im Ergebnis des Abschlussberichts sehe ich für alle Dialogbeteiligten und damit für Sachsen eine große Chance, notwendige Veränderungen beeinflussen und politisch einfordern zu können.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Sachsens?

Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Infrastruktur, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und damit Lebensperspektiven gelten als Grundvoraussetzungen für gelingende Strukturentwicklung. Währenddessen ändert sich unsere Welt permanent. Was immer bleibt, sind Sorgen über eine ungewisse Zukunft. Was immer zählt, ist ein lebendiges Gemeinwesen, das sowohl über alle gegenwärtigen als auch zukünftigen Herausforderungen hinaus Bestand hat. Deshalb brauchen wir ein funktionierendes Miteinander – mit engagierten Menschen und einer aktiven Politik. Wir brauchen ein Sachsen voller regionaler Leuchttürme, das sich selbst kümmert. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, differenziert zu denken und ganz besonders die positiven Bilder betonen und herausstellen – weil wir zu Recht stolz darauf sein können. 

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